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IT- Vertragsschnittstelle

Im Modellvorhaben ARMIN wird in den Praxisverwaltungssystemen (PVS) der Ärzte die von der Fa. gevko GmbH entwickelte S3C-Schnittstelle genutzt. S3C steht für „Selektivvertrag Standard Schnittstelle Consortium“. Die S3C-Schnittstelle stellt für die PVS-Hersteller die in Selektivverträgen vereinbarten Vertragsinhalte als Anforderungen (Funktionen) bereit. S3C ist keine eigenständige Software. Sie ermöglicht es den PVS-Herstellern, eine allgemeine Schnittstelle für Selektivverträge in ihre Produkte zu integrieren. Die Schnittstellenanforderungen S3C besteht aus einzelnen Modulen.

Die wichtigsten Module für ARMIN sind die Wirkstoffverordnung (S3C-AM und S3C-WiVo), der KBV-Medikationskatalog (S3C-IMM) und das Medikationsmanagement mit dem elektronischen Medikationsplan (S3C-MP). Über die Auswahl der konkret im Modellvorhaben ARMIN zur Anwendung kommenden Funktionalitäten, die mit der S3C-Schnittstelle angesprochen werden können, entscheiden die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Landesapothekerverbände der Bundesländer Sachsen und Thüringen sowie die AOK PLUS einvernehmlich. Nähere Informationen sind in der S3C-Broschüre zu ARMIN und unter www.gevko.de zu finden.

Die Einbindung der Apotheken in das Medikationsmanagement erfolgt über eine speziell für diesen Bereich angepasste äquivalente Schnittstelle, welche ebenfalls die Umsetzung des einheitlichen elektronischen Medikationsplans ermöglicht.

Die zur Belieferung von Wirkstoffverordnungsrezepten nötigen Informationen werden allen Apotheken im Rahmen ihrer regelmäßigen Datenlieferungen zur Verfügung gestellt.

Eine elektronische Umsetzung des Medikationskataloges in den Apothekenverwaltungssystemen ist nicht erforderlich.