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Häufige Fragen

Fragen zum Medikationsmanagement

Müssen Diagnosen im Medikationsplan übermittelt werden?

Nein. Diagnoseangaben sind freiwillig. Sie können jedoch sehr hilfreich sein, wenn zum Beispiel eine Nieren- oder Leberinsuffizienz bekannt ist, da dies für die Dosierung  bestimmter Medikamente relevant ist

Ebenfalls empfohlen wird, dass der Arzt den Einnahmegrund für Sie nachvollziehbar auf dem Medikationsplan vermerkt. Wenn Sie oder Ihr Arzt dies nicht wünschen, kann dieser Eintrag auch entfallen.


Warum wird der Medikationsplan nicht auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) des Patienten gespeichert?

Das elektronische Rezept auf der eGK gibt es seit 2004 nur als Prototyp. Die Umsetzung dieses Projektes ist aktuell nicht absehbar.

Wie funktioniert die Pflege des Medikationsplanes bei einer Urlaubsvertretung in der Arztpraxis?

Die Pflege des Medikationsplanes sollte auch dann in der jeweiligen Arztpraxis erfolgen, kann aber auch nach Absprache mit dem Apotheker in der betreffenden Apotheke stattfinden.

Hat der Patient das Recht einzusehen, welche Daten ihn betreffend auf dem Medikationsplanserver, der für das Modul 3 zum Einsatz kommt, gespeichert sind?

Ja, ebenso wie Sie jederzeit Auskunft über Ihre Krankenakte beim Arzt oder Ihre Kundenkartendaten in einer Apotheke verlangen dürfen, können Sie bei Ihrem betreuenden Arzt oder Apotheker Einsicht in die ihn betreffenden Daten nehmen, die auf dem Medikationsplanserver gespeichert werden. Die AOK PLUS hat keinen Zugriff auf die Inhalte des Medikationsplanservers.

Sind eingeschriebene Patienten verpflichtet, alle ihre Medikamente anzugeben?

Ja, Sie verpflichten sich, während Ihrer Teilnahme das Modellvorhaben aktiv zu unterstützen und dem betreuenden Arzt und der betreuenden Apotheke alle dazu erforderlichen Angaben zu machen, insbesondere hinsichtlich der Änderungen und Ergänzungen seiner Medikation.

Ist mit dem Medikationsmanagement in der Apotheke das Recht auf Datenschutz gefährdet, da der Patient seine Medikation „öffentlich“ darlegt?

Nein. Der Apotheker sowie die Mitarbeiter in der Apotheke unterliegen ebenso wie der Arzt berufsbedingt einer Schweigepflicht. Die Aufnahme der Medikation in der Apotheke erfolgt diskret, beispielsweise in einem dafür vorgesehenen Beratungsraum.

Muss ein chronisch kranker Patient aus ARMIN ausscheiden, wenn er von fünf auf vier Medikamente umgestellt wird?

Nein. Ziel von ARMIN ist es, die Patienten in ihrer Therapie zu unterstützen und die Medikation entsprechend der Notwendigkeit und Verträglichkeit anzupassen, d. h. gegebenenfalls auch zu reduzieren.