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Häufige Fragen

Fragen zur Wirkstoffverordnung und zum Medikationskatalog

Für welche Patienten gilt die Wirkstoffverordnung?

Die ARMIN-Wirkstoffverordnung erfolgt durch eingeschriebene Ärzte für alle bei der AOK PLUS versicherten Patienten, sofern eine Wirkstoffverordnung für das ausgewählte Fertigarzneimittel möglich ist und im Einzelfall keine fachlichen Gründe dagegen sprechen. Der Patient muss hierfür nicht eingeschrieben sein.

Werden in Zukunft alle Fertigarzneimittel nur noch anhand der Wirkstoffbezeichnung verordnet?

Nein. Eine Wirkstoffverordnung wird zunächst für rund 200 ausgewählte Wirkstoffe erfolgen. Dabei wird die Liste der hierfür ausgewählten Wirkstoffe in Zukunft kontinuierlich erweitert.

Momentan sind folgende Darreichungsformen von der Wirkstoffverordnung ausgeschlossen:

  • Medikamente, die auf die Haut aufgetragen werden (z. B. Salben, Gele)
  • Medikamente zur Anwendung im Auge oder Ohr (z. B. Augen- und Ohrentropfen)
  • wirkstoffhaltige Pflaster (z. B. Schmerzpflaster)
  • Inhalativa (z. B. Asthmasprays)
  • Medikamente, die gespritzt werden (z. B. Insulin)

Stellt der Medikationskatalog eine Positivliste dar?

Nein. Die Verordnungen des Arztes sind nicht auf die dort genannten Wirkstoffe begrenzt.