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Externe Evaluation ARMIN

21.08.2018

Seit April 2014 führt die AOK PLUS gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen in Sachsen und Thüringen, dem Sächsischen Apothekerverband e. V. und dem Thüringer Apothekerverband e. V. das Modellvorhaben ARMIN - Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen durch. Nach § 65 SGB V besteht der gesetzliche Auftrag, Modellvorhaben extern wissenschaftlich zu begleiten und auszuwerten. Diese Evaluation soll im Rahmen eines wettbewerblichen Auswahlverfahrens vergeben werden. Wenn Sie Interesse haben, ein Angebot für die wissenschaftliche Evaluation abzugeben, schicken wir Ihnen gerne die Bewerbungsbedingungen und die Leistungsbeschreibung zu. Bitte wenden Sie sich hierfür an die AOK PLUS (siehe Kontakt).

  • Kontakt
    AOK PLUS
    Herr Andreas Fuchs
    Rosa-Luxemburg-Straße 30, 04103 Leipzig
    Tel.: 0800 10590-43376
    E-Mail: armin@plus.aok.de 

Ziel des Modellvorhabens

Ziel des Modellvorhabens ARMIN ist es, durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Arzt und Apotheker sowie der Implementierung entsprechender Module in die Primärsoftware beider Heilberufler, eine Steigerung der Qualität der Arzneimittelversorgung durch Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit und der Therapietreue bei gleichzeitiger Verminderung der Gesundheitsausgaben zu erreichen. Im Vordergrund steht dabei vor allem die bessere Versorgung von multimorbiden Versicherten der AOK PLUS mit Polymedikation.

Ziele der externen Evaluation

Nach § 27 Absatz 1 des ARMIN-Vertrages ist es Ziel der Evaluation, zu bewerten, inwiefern die Ziele des Modellvorhabens ARMIN erreicht wurden:

  1. Weiterentwicklung und Optimierung der wohnortnahen Betreuung und Versorgung der Versicherten der AOK PLUS durch Ärzte und Apotheker.

  2. Etablierung eines gemeinsam von Arzt und Apotheker umzusetzenden Betreuungskonzeptes, das im Wesentlichen aus drei Modulen besteht:

    a) einer Wirkstoffverordnung, die die Verordnung von Wirkstoffen anstelle von Fertigarzneimitteln befördert (Modul 1),

    b) einem wirkstoffbezogenen Medikationskatalog, in welchem die Mittel der Wahl für versorgungsrelevante Indikationen festgelegt sind (Modul 2),

    c) einem Medikationsmanagement, mit dem die gesamte Medikation eines Versicherten, einschließlich der Selbstmedikation, wiederholt analysiert wird (Modul 3).

Diese Ziele sollen in mehreren Arbeitspaketen untersucht werden:

  • Arbeitspaket 1: Epidemiologische und ökonomische Auswertungen
  • Arbeitspaket 2: Einfluss der Module auf die Arzneimitteltherapie
  • Arbeitspaket 3: Leistungsgeschehen (getrennt für die teilnehmenden Ärzte und Apotheker)
  • Arbeitspaket 4: Versichertenbefragung
  • Arbeitspaket 5: Gesamtbewertung